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Guter Saisonstart reicht nicht aus


Die erste vollständige Saison der Hurricanes in der dritten Liga ist Geschichte. Zeit einen kurzen Rückblick zu wagen. Nach einer sehr langen Zwangspause in der Saison 20/21 nutzen wir die warmen Tage nach Pfingsten, um den Staub von den Sportklamotten zu klopfen und das nötige Ballgefühl zurückzuerlangen. Mit Trainingseinheiten im Sand und ab August auch in der Halle ging es darum, das Abenteuer dritte Liga vorzubereiten. Mit guten Testspielen und positiven Ergebnissen bei Vorbereitungsturnieren in Markleeberg und Potsdam sahen wir uns auf einem guten Weg.

Am 25.09. startete die Saison mit viel positiver Anspannung und einer langen Anfahrt bei Grün-Weiß Eimsbüttel in Hamburg. Nachdem wir den ersten Satz nach einigen nervösen Fehlern am Ende unglücklich noch abgeben mussten, konnten wir uns die folgenden drei Sätze und somit das Spiel mit 3:1 sichern. Die ersten Punkte in der dritten Liga waren somit schon am ersten Spieltag eingetütet und die Freude war immens.
Auch im ersten Heimspiel der Saison gegen den klaren Staffelfavoriten der SG Rotation Prenzlauer Berg konnten wir an die sehr starken Leistungen der Vorbereitung und des ersten Spiels anknüpfen. Leider verletzte sich Zuspielerin Sarah im ersten Satz schwer am Knie und fiel nahezu komplett für die restliche Saison aus. Trotzdem boten wir den Berlinerinnen einen harten Kampf und konnten trotz 0:3-Niederlage mit erhobenem Haupt aus der Halle gehen.
Es folgten zwei schwache Auftritte beim BBSC und zu Hause gegen Tempelhof-Mariendorf, in denen wir Lehrgeld bezahlten.  Durch den neuen Saisonmodus mit zwei Vorrundengruppen kam es dann aber zu einem ersten wichtigen Spiel um den Klassenerhalt gegen die Sportschulauswahl vom SC Potsdam. Hier konnten wir uns mit starken Aufschlägen und mutigen Angriffslösungen verdient mit 3:1 durchsetzen und auf Platz 4 der Vorrundentabelle springen., bevor es dann direkt schon in die Rückrunde ging. Im Heimspiel gegen Eimsbüttel starteten wir famos und führten bereits 2:0, als uns etwas die Puste ausging und am Ende mit einem Punkt begnügen mussten. Auch hier waren wir jedoch noch voll im Soll und das Thema Klassenerhalt mehr als realistisch.
Was dann kam, lässt sich jedoch nur schwer in Worte fassen. Wir können in den folgenden 4 Spielen keinen Satz gewinnen und zerfallen im Verlauf der Spiele teilweise vollkommen in unsere spielerischen Einzelteile. Zum Ende der Vorrunde rutschen wir deshalb auf den letzten Platz ab und nahmen 7 Punkte mit in die Abstiegsrunde. Da Eimsbüttel den Großteil der eigenen Punkte gegen Teams machte, die sich später für die Aufstiegsrunde qualifizierten, gingen wir auch hier noch mit einem guten Vorsprung in den Abstiegskampf. Doch auch hier ging es mit einer deutlichen 0:3-Niederlage gegen den USV-Potsdam weiter wie zuvor. Erst im Sachsen-Anhalt-Derby gegen den USC Magdeburg konnten wir den Bock umstoßen und uns endlich wieder 3 Punkte im Abstiegskampf sichern.
Da Eimsbüttel gegen die Konkurrenten der anderen Vorrundengruppe bis dahin alle Spiele gewann, waren wir im Rückspiel gegen den USV-Potsdam insoweit unter Druck, dass wir Punkten musste, um den Klassenerhalt weiter in eigener Hand zu haben. Leider gelang uns dies auch hier nicht und wir rutschten auf den 4. Platz der Abstiegsrunde. Zum Saisonabschluss standen somit die beiden Spiele gegen Kiel und das Rückspiel gegen Magdeburg an, die in der Tabelle weiter deutlich hinter uns waren. Mit 4 von 9 möglichen Punkten aus diesen Spielen konnten wir Eimsbüttel jedoch nicht mehr genügend unter Druck setzen und mussten uns mit dem ersten Abstiegsplatz zufriedengeben. Gerade personelle Ausfälle machten uns in der Abstiegsrunde stark zu schaffen, betrafen aber auch alle anderen Teams und sollten deshalb nicht als Ausrede gelten.
Abschließend lässt sich sagen, dass wir leider nur phasenweise unser Leistungsniveau abrufen konnten,  uns die erfahrenen Teams der Liga vor zu große Herausforderungen gestellt haben und wir gegen die Teams auf Augenhöhe nicht gierig genug waren . Als Absteiger geht es jetzt in die Regionalliga Nord-Ost zurück, in der wir direkt wieder oben angreifen werden. Doch vorher gilt es die Saison bei unserem Hurricanes Day am 14.05. noch gebührend abzuschließen.

1. Damen, 13.04.2022

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